Whiskygeschenke zu Ostern

Whiskykauf ohne Schimpfe von der Frau. Ein Pro-Tipp.

Es soll Situationen geben, die einigen Whiskyfans bekannt vorkommen dürften. Zum Beispiel die, dass man zufällig an einem Whiskygeschäft vorbeikommt und auf einen Whisky stößt, den man unbedingt haben möchte. Bringt man das gute Stück nach Hause, verdreht die Frau des Hauses die Augen und bemerkt, wofür man denn noch einen Whisky benötigt, schließlich steht bereits der ganze Schrank voll davon. Bei den Jungs hält sich dieses Augenverdrehen, sowie die Heftigkeit der Bemerkungen in sehr erträglichen Grenzen. Es soll aber auch Haushalte geben, in denen der Haussegen nach jedem Whiskykauf in eine extreme Schieflage gerät. Für genau diese Whiskyfans haben wir einen Pro-Tipp.

Gestern standen Jens und ich im Whiskyfachgeschäft und wir überlegten uns, was die Frauen wohl dazu sagen, würden wir noch einen Whisky anschleppen. Da kam uns eine Idee: Wir schenken uns die Whiskys gegenseitig. Fragt die Frau dann nach dem Whisky, können wir sagen, dass wir keinen gekauft haben und der Whisky ein Geschenk ist. In diesem Fall ein Ostergeschenk.

Gesagt getan. Jens schenkte mir einen Lagavulin Distillers Edition 1997/2013, ich ihm einen Bowmore 18 Jahre. Den Frauen kauften wir noch ein Ostergeschenk (hatten wir sowieso vor!), denn sonst wäre dieser Trick wohl nach hinten losgegangen. Als unsere Frauen dann die Tüten sahen, freuten sie sich über die Ostergeschenke und dass wir uns gegenseitig beschenkt hatten.

Whiskygeschenke zu Ostern
Whiskygeschenke zu Ostern

Zugegeben, oft wird dieser Trick nicht funktionieren und in Haushalten, die bei jedem Whiskykauf in eine Krise geraten, würde ich ihn besser nicht anwenden. Aber die netten Verkäuferinnen in dem Whiskyfachgeschäft fanden unsere Unterhaltung über dieses Thema sehr erheiternd und wir die Idee so gut, dass wir diese unserer Leserschaft nicht vorenthalten möchten.

In diesem Sinne: fröhliche Ostern und Slàinte mhath!

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7 Gedanken zu „Whiskykauf ohne Schimpfe von der Frau. Ein Pro-Tipp.

  1. Hallo!
    Ich bin auch ein ungewöhnlicher Whiskey Fan. Denn ich bin weiblichen Geschlechts. Leute, ein Vorschlag! Vielleicht einfach mal die Frauen mit den eigenen Waffen schlagen. Vielleicht kauft die Dame Eures Herzens, gerne irgendwas anderes teueres? Dieses Gegenargument finde ich besser, als diesen sexistischen Vorschlag!
    Gruß, Natalie

    1. Hallo Natalie, vielen Dank für deinen Kommentar. Leider kann ich dir nicht ganz folgen, denn ich weiß nicht wirklich was du genau meinst. Während wir unseren Frauen Ostergeschenke und uns gegenseitig die Whiskys gekauft haben, waren unsere Frauen in diversen Läden beim Shopping. Und ich kann dir versprechen, da war durchaus teures Zeug dabei. Wie gesagt, dein Gegenargument ist mir nicht ganz schlüssig und was dieser Beitrag mit Sexismus zu tun haben soll, ebenfalls nicht. Das geht übrigens nicht nur mir so, sondern auch Jens und unseren Frauen.

  2. Ich finde das klasse 😉 Erinnert mich an eine Weihnachten, wo ich meiner Frau einen Spaten ( den brauchten wir dringend) unter den Tannenbaum gelegt habe, war der Brüller. Natürlich gab es auch was nettes für Sie, aber der Schock hat gesessen. Dieses Jahr bekommt Sie eine Flasche „Torfbombe“, mal sehen, die mag Sie überhaupt gar nicht. Ich biete Ihr dann einen Umtausch an, den man ja erstmal verschleppen kann, oder ich probiere den Whisky und sage: „…also wenn Du den nicht magst, ich finde den klasse!“ Etwas Humor beim Thema Schenken macht die Sache entspannter.

    Fröhliche Festtage

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